Übergewicht entsteht, wenn dem Körper langfristig mehr Energie zugeführt wird als er verbraucht. Erhebliches Übergewicht wird als Fettsucht oder Adipositas bezeichnet. Menschen werden dick, wenn sie dauerhaft mehr essen als ihr Körper benötigt. Eigentlich merkt jeder, wenn er genug gegessen hat: er ist satt. Wer nicht satt wird, obgleich er genug gegessen hat, wird dick. Dickwerden hat also etwas mit der Appetitregulation zu tun.
Übergewicht und Adipositas werden über den so genannten Körpermasse-Index – man sagt auch englisch: body mass index, BMI – definiert.
Der BMI berechnet sich aus Körpergewicht und Körpergröße nach der Formel:
Ich gebe ein Beispiel: jemand ist 80 kg schwer und 1,80 m groß. Dann hat er einen BMI von 80 geteilt durch 1,8 mal 1,8 gleich 24,7
Der normale BMI für eine erwachsene Person sollte unter 25 kg/m² liegen, bei BMI-Werten zwischen 25 und 30 kg/m² spricht man von »Übergewicht«, bei mehr als 30 kg/m² von Adipositas.